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Afghanischer Nomadenhund Der Sage Koochee (dt. auch Sage Koochi[e]) ist der Hund der afghanischen Nomaden und Hirten. Er kann somit als zentralasiatischer Hirtenhund angesehen werden.
Das Buch über Sage Koochee Das neue Buch von Rasaq Qadirie ist ab sofort wieder erhältlich. Es kostet 19,80 € zzgl. 3,50 € Versandkosten (Einwurf-Einschreiben im gepolsterten Umschlag). Sie können es per E-Mail an info@sage-koochee.de bestellen.
Er darf allerdings nicht mit dem „modernen“ von der FCI anerkannten „Centralasiatischen Owtscharka“ (CAO) verwechselt werden, auch wenn einzelne Exemplare in der Vergangenheit neben den anderen zahlreichen zentralasiatischen Hirtenhundrassen bzw. –schlägen in den CAO, vorwiegend in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, eingekreuzt worden sind. Der Sage Koochee wird noch heute ausschließlich nach dem Kriterium Arbeitsfähigkeit gezüchtet. Er lässt sich nicht in den Standard des CAO, so wie dieser heute interpretiert wird, pressen. Es ist zu hoffen, dass dieser Umstand auch in Zukunft verhindert, dass der Sage Koochee zum „Ausstellungshund“ wird und im Streben nach einem zweifelhaften Schönheitsideal, nach Kreuzung mit modernen CAO, durch Linien- bzw. Inzucht seine Arbeitsfähigkeit, seine robuste Gesundheit so wie seine fast schon legendäre Langlebigkeit und Altersfrische verliert. (Diese Sätze sollen nicht als Kritik an den Züchtern verstanden werden, die mit großen Mühen und Aufwand versuchen, den Centralasiatischen Owtscharka möglichst rein sowie unter Verzicht auf modische Trends und Inzucht bzw. enge Linienzucht zu züchten, um seine Fähigkeiten und seine Gesundheit zu erhalten.) Ein ähnliches Schicksal würde der Rasse sicher drohen, wenn sie direkt von der FCI oder einem der anderen internationalen Dachverbände anerkannt würde. Glücklicherweise haben weder afghanische Nomaden oder Hirten noch afghanische Kynologen hieran auch nur das geringste Interesse.
Der Sage Koochee ist Bestandteil der afghanischen Nomadenkultur und kann nur erhalten werden, wenn diese Kultur erhalten wird. Nur im Ursprungsland selbst ist es möglich, die Rasse in der jahrtausendealten Tradition so zu züchten, dass sie ihren Charakter als reine Arbeitshunderasse auf Dauer erhält.
So wie es in der Vergangenheit wegen der schwierigen Lage in Afghanistan notwendig war, einzelne Exemplare aus vom Aussterben bedrohten wertvollen Blutlinien außer Landes zu bringen, muß nun das Ziel sein, den Hirten und Nomaden zu helfen, die Rasse in ihrem Heimatland zu erhalten. Hinsichtlich außerhalb Afghanistans gehaltener Sage Koochee aus seltenen Blutlinien, die ihre Fähigkeiten noch erhalten haben, sollte es in Zukunft nicht undenkbar sein, einzelne Exemplare ihrer Nachzucht als Welpen nach Afghanistan zu bringen und sie Schafzüchtern und Hirten, die im Aufbau neuer Herden sind, zur Verfügung zu stellen.
Freunden der Rasse oder solchen, die es werden wollen, stehen wir gern zum Gedankenaustausch unter info@sage-koochee.de zur Verfügung.
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